Offroad fahren in Island 🇮🇸

23 Angebote insgesamt
170€–2304€ Preisspanne
6 Städte

Über 11.000 Kilometer markierte Pisten durchziehen das isländische Hochland: Offroad fahren in Island bedeutet Geländefahrten auf Untergründen, die zwischen zerklüfteten Lavafeldern, tiefen Flussquerungen und losen Geröllfeldern wechseln. Die F-Straßen des isländischen Hochlands sind offiziell gesperrt, solange der Boden gefroren oder überschwemmt ist. Der Juli gilt als der verlässlichste Monat, wenn Schmelzwasserpegel sinken und die Zufahrten freigegeben werden.

Die Landmannalaugar-Region im südlichen Hochland bietet farbige Rhyolithberge und breite Flussquerungen auf dem F225, die nur mit zugelassenem 4×4-Fahrzeug passierbar sind. Das Sprengisandur-Hochplateau verbindet Nord- und Südisland auf dem F26 über eine der abgelegensten Sandwüsten Europas. Im Norden erschließt die Askja-Caldera im Vatnajökull-Nationalpark vulkanische Kraterlandschaften mit Zufahrt über den F88, der mindestens drei Flussquerungen erfordert. Die Snæfellsnes-Halbinsel im Westen bietet kürzere Pisten mit direktem Meerblick und eignet sich für kompaktere Touren.

Geländefahrten in Island erfordern ein zugelassenes Hochlandfahrzeug mit Allradantrieb und erhöhter Bodenfreiheit, das von den Tourbetreibern bereitgestellt wird. Die Wassertemperatur der zu querenden Flüsse liegt auch im Sommer selten über 4 °C, was wasserdichte Ausrüstung für die Insassen obligatorisch macht. Typische Tagestouren dauern zwischen 6 und 10 Stunden. Der Reifendruck wird vor jeder Passage manuell angepasst, und der Fahrer kommuniziert über Funk mit dem Konvoi.

In Island müssen geführte Geländetouren von zertifizierten Guides durchgeführt werden, die beim Ferðafélag Íslands (Touring Club of Iceland) registriert sind. Reykjavik verzeichnet mit 5,0/5 auf 3 Bewertungen die bestbewerteten Angebote im Vergleich. Für Einsteiger empfiehlt sich eine geführte Tour ab der Gletscherlagune Jökulsárlón, wo Einstiegspreise ab 170 € den direkten Zugang zum Vatnajökull-Gletscher mit begrenzten Flussdurchfahrten kombinieren.

Offroad fahren in Island

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Beste Saison für Offroad fahren in Island

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Häufig gestellte Fragen

Wann ist die beste Zeit für Offroad fahren in Island?

Juli ist der zuverlässigste Monat für Offroad fahren in Island, da die F-Straßen im Hochland dann freigegeben sind und die Flussquerstände auf ein fahrbares Minimum sinken. Zwischen Oktober und Mai sind die meisten Hochlandpisten offiziell gesperrt. Touren ab Reykjavik starten ganzjährig, da die Küstenrouten witterungsunabhängiger sind.

Was kostet Offroad fahren in Island?

Offroad fahren in Island kostet ab 170 € pro Person, etwa ab der Gletscherlagune Jökulsárlón. Touren ab Reykjavik beginnen bei 232 €, mit Premiumangeboten bis zu 1.798 €. In Vik i Myrdal sind Preise ab 253 € verfügbar, in Akureyri ab 281 €. Im Preis enthalten sind Fahrzeug, Guide und Schutzausrüstung.

Brauche ich Vorkenntnisse für Offroad fahren in Island?

Für geführtes Offroad fahren in Island sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der zertifizierte Guide übernimmt Fahrzeugführung, Routenplanung und Flussdurchfahrten. Grundlegende körperliche Fitness wird empfohlen, da Touren 6 bis 10 Stunden dauern können. Eigenstänige Fahrten auf F-Straßen erfordern dagegen Erfahrung im Umgang mit Allradfahrzeugen und Geländetechnik.

Welche Ausrüstung ist beim Offroad fahren in Island nötig?

Beim Offroad fahren in Island stellen die Anbieter Allradfahrzeuge mit erhöhter Bodenfreiheit sowie Schutzausrüstung bereit. Teilnehmer sollten wasserdichte Kleidung und warme Lagen mitbringen, da Temperaturen selbst im Juli auf unter 5 °C fallen können. Feste Wanderschuhe sind Pflicht für Stopps auf Lava- und Gletschergelände.

Welche Strecken eignen sich für Offroad fahren in Island als Einsteiger?

Einsteiger im Offroad fahren in Island starten am besten ab Reykjavik oder der Gletscherlagune Jökulsárlón. Die Gletscherlagune bietet geführte Touren ab 170 € mit moderaten Flussdurchfahrten in der Nähe des Vatnajökull. Reykjavik-Touren (ab 232 €, bewertet mit 5,0/5) kombinieren Küstenpisten mit kurzen Hochlandabschnitten und sind auch für unerfahrene Geländeeinsteiger konzipiert.

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Aktualisiert: März 2026